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    Der kleine Fuchsbandwurm - Allgemeine Informationen

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Fuchsbandwurmerkrankung

Fuchs- und Hundebandwurmerkrankungen (Echinokokkosen) sind zwei unterschiedliche Krankheitsbilder. Die Fuchsbandwurm-Erkrankung im Fachchargon „Alveolären Echinokokkose (AE)“ genannt, ist eine selten Erkrankung, gilt jedoch als die gefährlichste Parasitenerkrankung Europas.

Die Hundebandwurm-Erkrankung auch „Zystische Echinokokkose (CE)“ genannt, zeigt einen milderen Verlauf. Symptome treten bei beiden Erkrankungen erst spät auf und sind unspezifisch. Da das Wachstumsverhalten der beiden Spezies im Menschen sehr unterschiedlich ist, resultieren zwei völlig verschiedene Krankheitsbilder.

Die Fuchsbandwurm-Erkrankung (Alveolären Echinokokkose) wird durch den so genannten kleinen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) hervorgerufen. Die Fuchsbandwurm-Erkrankung ist nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) §7 Abs. 3 eine nichtnamentlich meldepflichtige Erkrankung.

Die Fuchsbandwurm-Erkrankung ist seit vielen Jahren eine medizinische Herausforderung, da die seltene Erkrankung oft nicht, oder oft sehr spät in fortgeschrittenem Stadium erkannt wird. Die Erkrankung befällt in über 98% der Fälle die Leber und führt unbehandelt innerhalb einem Zeitraum von ca. 10-15 Jahren zum Tode. Da es sich um eine sehr seltene Erkrankung handelt, gibt es weltweit nur wenige Zentren, welche sich mit der Diagnostik und Therapie dieser Erkrankung beschäftigen.

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